Birmas Heimsuchung

Zyklon verwüstet das bitterarme Land - Mehr als 10 000 Tote - Militärregime kümmert sich vor allem um eigenen Machterhalt

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7.5.08 18:54, kommentieren

Nach dem Wirbelsturm...

Nach ersten Meldungen waren die Behörden in Birma noch davon ausgegangen, dass nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" mit mehr als 300 Toten gerechnet werden müsse. Jetzt will die Nachrichtenagentur AP erfahren haben: Es könnten 10.000 sein.

Hier der Link zum weiterlesen: Nach dem Wirbelsturm  

5.5.08 17:11, kommentieren

Kinder formulieren «Zukunftsvertrag» zum Schutz der Artenvielfalt

Bonn. Abschaffung von Kinderarbeit und mehr Geld für Entwicklungshilfe - diese und andere Forderungen haben Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren bei einem Kindergipfel in Bonn formuliert. 

Hier der Link dazu: Zukunftsvertrag

5.5.08 02:32, kommentieren

Temperaturen bis 25 Grad!!

Die Wolken machen zu Wochenbeginn Platz für viel Sonne. Vereinzelte Gewitter am Nachmittag werden, wenn überhaupt, nur für den äußersten Osten Deutschlands erwartet.

Hier der Link dazu: 25 Grad  

5.5.08 02:28, kommentieren

NRW soll Klima-Vorreiter werden

Hier der Link dazu: Klima-Vorreiter

5.5.08 02:26, kommentieren

Zyklon "Nargis"

Der Zyklon "Nargis" hat in Myanmar mindestens 351 Menschen getötet. Mehr als 90.000 Menschen sind obdachlos. Außerdem wurden viele Reisfelder und -silos zerstört. Das Ausmaß der Katastrophe sind noch nicht abzuschätzen. Der Wirbelsturm könnte auch politische Auswirkungen haben.

 Hier der Link zum weiterlesen: Zyklon "Nargis"

1 Kommentar 5.5.08 02:21, kommentieren

Die globale Erwärmung

Die globale Erwärmung ist der Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre, der in den vergangenen Jahrzehnten beobachtet wurde und die erwartete weitere Erwärmung in der Zukunft. Die Ursache dafür liegt sehr wahrscheinlich am verstärkten Treibhauseffekt durch den Menschen, soweit die Wissenschaft das beurteilen kann mit den heutigen Mitteln. Der Treibhauseffekt entsteht durch die Änderung der „Atmosphärenzusammensetzung“, die wiederum durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und durch die weltumfassende Endwaldung entsteht. Das Verbrennen fossiler Brennstoffe und die weltumfassende Endwaldung wird Kohlendioxid in der Luft angereichert. Durch den Ausstoß weiterer bedeutender Treibhausgase wie Methan ist auch die Land- und Viehwirtschaft eine zusätzliche Ursache.


Während der 1980er und 1990er Jahre wurde der Begriff „globale Erwärmung“ geprägt und wird gerne oft gleichbedeutend mit dem etwas allgemeineren Begriff „Klimawandel“ verwendet. Der Begriff „Klimawandel“ beschreibt eher die natürliche Klimaveränderung auf der Erde, während die Bezeichnung „globale Erwärmung“ eher die anthropogene, das heißt durch Menschen verursachte Klimaveränderung beschreibt. Diese besteht nicht nur im Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde, sondern sie ist darüber hinaus mit einer Vielzahl weiterer globaler, regionaler und lokaler Folgen verbunden.


In regelmäßigen Abständen von mehreren Jahren wird der wissenschaftliche Sachstand über die globale Erwärmung durch die Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) zusammengefasst. Zwischen Februar und November 2007 wurde schrittweise der vierte Sachstandsbericht vom IPCC veröffentlicht. Diese Berichte bilden den Kenntnisstand über den menschlichen Einfluss auf das Klimasystem der Erde ab und gelten als Basis der politischen und wissenschaftlichen Diskussion und stehen auch im Mittelpunkt der Kontroverse um die globale Erwärmung.


Seit etwa 1860 liegen weltweite Temperaturmessungen vor sowie die Auswertungen verschiedener Klimaarchive und gelten als Hauptbeweis für die derzeitige globale Erwärmung, die eine Zunahme der global ermittelten bodennahen Lufttemperatur um 0,74°C zeigen, zwischen 1906 und 2005, bei einer Fehlertoleranz von +/- 0,18°C. Am ausgeprägtesten ist die Erwärmung von 1976 bis heute. 2005 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. In den letzten 30 Jahren nahm die globale Durchschnittstemperatur um ca. 0,17°C pro Dekade (Jahrzehnt) zu, was durch Satellitenmessungen bestätigt wird, die ähnliche „Erwärmungsstrends“ zeigen. Die Satellitendaten wurden von verschiedenen Forschungsgruppen ausgewertet, die zu etwas unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Nach RSS (Remote Sensing Systems) beträgt der Trend 0,184°C und nach UAH (University of Alabama in Huntsville) 0,14°C pro Dekade (Jahrzehnt) für die letzten 30 Jahre.

Natürlich hat sich nicht nur die Luft erwärmt, sondern auch die Ozeane haben an Temperatur zugenommen, deren Oberflächentemperatur im selben Zeitraum um 0,6°C erhöht haben.


Die genannten Zahlen scheinen zwar gering, besonders verglichen mit den Schwankungen der Jahreszeiten und dem Wechsel von Tag und Nacht, doch als globale Änderung des Klimas bedeuten sie sehr viel, besonders wenn man die um nur etwa 6°C niedriger liegende Durchschnittstemperatur auf der Erde während der letzten Eiszeit bedenkt.

Für die verschiedenen Luftschichten der Erdatmosphäre wird eine unterschiedliche Erwärmung erwartet was den anthropogenen Treinhauseffekt angeht. Während die Erdoberfläche und die niedrige bis mittlere Troposphäre (unterste Schicht der Atmosphäre und Teil der Homosphäre) wahrscheinlich erwärmen werden, lässt die höher gelegene Stratosphäre (zweite Schicht der Erdatmosphäre – Grenzbereich zwischen den beiden nennt man Tropopause) eine Abkühlung vermuten.


Wegen der Auswirkungen auf menschliche Sicherheit, Gesundheit, Wirtschaft und Umwelt ist die globale Erwärmung mit großen Risiken behaftet. Einige Umweltveränderungen sind schon heute wahrzunehmen, Beispiele wie die verringerte Schneebedeckung, der steigende Meeresspiegel, die Gletscherschmelze und zu beobachtende Wetterveränderungen gelten neben den Temperaturmessungen als Belege für die globale Erwärmung und den Klimawandel. Die Folgen könnten so vielfältig und umfassend sein, dass im Folgenden nur ein kleiner Ausschnitt von ihnen aufgezeigt werde kann.



  • Gesundheitsrisiken durch die steigenden Lufttemperaturen – eine vom Kieler Institut für Weltwirtschaft erstellte Studie zeigt, dass sich bis zum Jahr 2100 die Anzahl der Hitzetoten in Deutschland um zusätzliche 5000 Tote erhöhen kann, ohne Berücksichtigung der demographischen Entwicklung

  • Verbreitung von wärmeliebenden Schädlingen (Zecken, Borkenkäfer) ist sehr wahrscheinlich sowie auch die Verbreitung von Krankheitserregern (z.B. Malaria) in Regionen, die im Moment noch zu kühl sind

  • Anstieg des Meeresspiegels, wodurch besonders die küstennahen Gebiete und Inseln bedroht werden. Nach IPCC kann sich der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um 0,19m bis 0,58m erhöhen.

  • Versauerung der Ozeane durch die Aufnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre, wodurch die Korallen gefährdet werden können, da sie ihre schützende Kalkschicht nicht mehr bilden können. Die Auswirkungen auf das Ökosystem Ozean sind möglicherweise beträchtlich, da zahlreiche Kleinstlebewesen auf schützende Kalkschichten angewiesen sind.

  • Häufigere und extremere Dürren im Osten Afrikas durch den wärmeren Indischen Ozeans

Zunahme extremer Wetterbedingungen (Unwetter mit hohen Folgekosten) durch erhötem Energiegehalt in der Atmosphäre

  • Überschwemmungen


5.5.08 02:14, kommentieren